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Historische Betrachtungen zur einstigen DDR-Fluggesellschaft INTERFLUG

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17-Aug-2017


Revision 3.0
IF-News 2017

Die Statistik-Page wird jeweils am Anfang des Monats aktualisiert

45 Jahre Flugzeugkatastrophe in Königswusterhausen

Artikel des Tagesspiegel 14.08.2017  
14.08.2017

Flugzeugabsturz bei Königs Wusterhausen Die fast vergessene Katastrophe

Es war das schlimmste Flugzeugunglück auf deutschem Boden: Am 14. August 1972 starben 156 Menschen. Königs Wusterhausen entging knapp einem Inferno. von Sandra Dassler Soldaten der Nationalen Volksarmee wurden im August 1972 zur Unglücksstelle in Wildau gerufen. Beim Absturz der IL 62 waren 156 Menschen ums Leben gekommen.

Soldaten der Nationalen Volksarmee wurden im August 1972 zur Unglücksstelle in Wildau gerufen. Beim Absturz der IL 62 waren 156

Der 14. August 1972 war ein heißer Tag. Viele Bewohner der Siedlung „Am Kirchsteig“ in Königs Wusterhausen hatten es sich auf dem Balkon gemütlich gemacht, saßen beim Kaffee, werkelten im Garten. An die Flugzeuge, die vom elf Kilometer entfernten Flughafen Schönefeld starteten oder dort landeten, hatten sie sich gewöhnt. Doch das „laute, schrille, knatternde Aufheulen der Turbinen“, das an diesem Tag gegen 17 Uhr ertönte, war etwas ganz anderes. "Da haben viele automatisch nach oben geblickt, und so sahen sie dann auch schreckliche Bilder: das zerbrechende Flugzeug, Mobiliar und Koffer, die durch die Luft gewirbelt wurden – vor allem aber die Menschen“, sagt der 82-jährige Wolfgang Ketelhut. Er stand auf seinem Balkon, als die Maschine der DDR-Luftfahrtgesellschaft Interflug wenige hundert Meter entfernt abstürzte, und rannte sofort los. „Ich habe gehofft, dass man noch helfen könnte“, erzählt er. Aber keiner der 156 Menschen an Bord der Iljuschin (IL) 62 hatte überlebt. Und den Anblick, der sich Ketelhut und den anderen Helfern bot, hat niemand von ihnen je vergessen können: Viele Opfer waren völlig verbrannt, verformte Körper steckten in den Wiesen oder hingen in den Bäumen.

An der Absturzstelle gibt es einen privaten Gedenkort

Der Absturz von Königs Wusterhausen gilt bis heute als schlimmste Flugzeugkatastrophe in Deutschland. Umso erstaunlicher ist, dass nur wenig daran erinnert. An der Absturzstelle in Königs Wusterhausen fehlte lange jeder Hinweis auf das Geschehen – der kleine Gedenkort, den es dort jetzt gibt, geht auf die private Initiative von Wolfgang Ketelhut und einigen anderen Anwohnern zurück. Dort soll heute der Opfer gedacht werden. Zuvor werden sich einstige Kollegen der ums Leben gekommenen Crew sowie Feuerwehrleute und andere Beteiligte auf dem Waldfriedhof Wildau treffen, am Denkmal für jene 60 Menschen, deren Gebeine man nach dem Absturz nicht mehr eindeutig zuordnen konnte. „Man hat entschieden, sie hier in Wildau beizusetzen, weil auf den Friedhöfen in Königs Wusterhausen kein Platz für ein so großes Grab war“, sagt Friedhofsmitarbeiterin Sylvia Poschau. Vor 26 Jahren hat sie hier angefangen. Damals, erzählt sie, hätten noch öfter Blumen am Denkmal gestanden. Mit den Jahren seien es immer weniger geworden. Nie habe sie Angehörige getroffen. „Es kommen interessierte Besucher, die von dem Absturz gehört oder gelesen haben.“ Ein Brand im Heckgepäckraum führte zum Absturz Auf dem Wildauer Friedhof fand 1972 auch die Gedenkfeier für die Opfer statt. DDR-Ministerpräsident Willi Stoph, der nur wenige Meter vom Denkmal entfernt begraben liegt, soll eine berührende Rede gehalten haben. Danach wurde vorwiegend geschwiegen. Vor allem über die Ursachen der Katastrophe. Zwar hatten DDR-Zeitungen berichtet, dass der Absturz durch einen Brand im Heckgepäckraum der IL 62 ausgelöst worden war. Wie es aber genau dazu kommen konnte, darüber erfuhr die Öffentlichkeit nichts. „Die Ursachen lagen in der Konstruktion und in der Wartung. Beides wurde in der Sowjetunion vorgenommen. Man wollte die Beziehungen zum sozialistischen Bruderland nicht belasten“, sagt Jörn Lehweß-Litzmann. Er gehörte als junger Luftfahrtingenieur zur Sachverständigenkommission, die durch die DDR-Regierung zur Untersuchung der Absturzursache einberufen worden war. Auch eine Expertengruppe des Herstellerwerks unter Leitung von Generalskonstrukteur Nowoschilow führte parallel dazu Ermittlungen durch.

An das Unglück erinnert ein Gedenkstein auf dem Wildauer Friedhof.

Da man einen Anschlag ebenso ausschließen konnte wie die gerüchteweise verbreitete These, das Flugzeug sei in seiner eigenen Kerosin-Wolke in Brand geraten, untersuchte das DDR-Expertenteam sorgfältig, wie es zu dem Feuer kommen konnte. „Es fand heraus, dass eine Heißluftleitung unter dem Fußboden des Heckgepäckraumes aufgrund eines Material- oder Montagefehlers undicht geworden war“, sagt Jörn Lehweß-Litzmann und beschreibt, was darauf folgte: „Die Heißluftleitung hat über einen längeren Zeitraum 300 °C heiße Luft mit hohem Druck auf einen dicht daneben verlegten Kabelraum geblasen. Die nicht brennbare Isolation der Elektroleitungen verkohlte allmählich und platzte letztlich durch die Vibration ab. Das führte zu Kurzschlüssen und Geräteausfällen bereits kurz nach dem Start. Der Pilot der von Schönefeld nach Burgas in Bulgarien fliegenden Maschine bemerkte, dass etwas nicht stimmte. Auf der Höhe von Cottbus meldete er Schwierigkeiten mit dem Stabilisator und kündigte die Rückkehr nach Schönefeld an. Dass es im Heck brannte, konnte er nicht wissen, weil es dort keine Brandmelder gab. Das Feuer führte schließlich zum Zünden von erhitztem Magnesiummaterial der Flugzeugkonstruktion. Ein Kurzschlusslichtbogen zerstörte zunächst die Höhensteuerung und schweißte kurz darauf das gesamte Heck ab.“ Zum Untersuchungsbericht der DDR-Sachverständigenkommission, in dem nicht nur die Ursachen benannt, sondern auch Vorschläge zu entsprechenden Änderungen bei Konstruktion und Wartung gemacht wurden, hat sich die sowjetische Regierung nie geäußert. Generalkonstrukteur Nowoschilow teilte dem DDR-Verkehrsministerium fast ein Jahr nach dem Absturz mit, dass er dem Untersuchungsbericht nicht zustimmen könne, erzählt Jörn Lehweß-Litzmann.

Die Ursache wurde in der DDR verschwiegen - aus Rücksicht auf Moskau

Alle darin geforderten Maßnahmen und Änderungen wurden jedoch vom Herstellerwerk kommentarlos akzeptiert und in den neu gelieferten Flugzeugen umgesetzt. Auch deshalb empfahl der Leiter der DDR-Untersuchungskommission, die Sache auf sich beruhen zu lassen und keine weitere Pressemitteilung zu veröffentlichen. Erich Honecker segnete die Empfehlung im Dezember 1973 mit der Bemerkung „einverstanden“ ab. Erst nach dem Mauerfall wurden Akten gesichtet, Filme gedreht und Zeitungsartikel veröffentlicht. 2012 fand erstmals eine Gedenkfeier statt. Sie sollte eigentlich erst zum 50 Jahrestag des Absturzes wiederholt werden, sagt Wolfgang Ketelhut, „aber viele unmittelbar Betroffene sind in die Jahre gekommen und fürchteten, ihn nicht mehr zu erleben“. Zu diesen „unmittelbar Betroffenen“ gehören Augenzeugen, Beteiligte an der Aufarbeitung der Katastrophe wie Jörn Lehweß-Litzmann sowie ehemalige Kollegen der acht Besatzungsmitglieder. Angehörige der Passagiere waren schon vor fünf Jahren nicht dabei. „Vielleicht liegt es daran, dass die meisten aus Sachsen waren und nichts von den Gedenkveranstaltungen wissen“, sagt Jörn Lehweß-Litzmann. „Ich finde es schade – genau wie die Tatsache, dass dieses schwerwiegende Ereignis in den betroffenen Städten, Heimatvereinen, Luftfahrtunternehmen der Region und den politischen Organisationen nicht die gebührende Aufmerksamkeit erhält. Es soll ja auch Mahnung sein, alles Menschenmögliche zu tun, dass sich solche Katastrophen nicht wiederholen.“ Schließlich habe der Absturz nicht nur 156 Menschen das Leben gekostet, sondern auch das Leben vieler anderer nachhaltig geprägt. Manche Feuerwehrleute träumen heute noch vom Trümmerfeld, tragen die Bilder der Opfer in sich. Seelsorger oder Ähnliches gab es damals noch nicht – sehr wohl aber viele Schaulustige und Leichenfledderer, die nicht davor zurückschreckten, die Toten zu bestehlen.  

Auch das Tagebuch eines Schulmädchens fand sich in den Trümmern

„Bestimmte Dinge kriegt man einfach nicht mehr aus dem Kopf“, sagt Wolfgang Ketelhut. Er spricht von einem Tagebuch, das er in den Trümmern fand. Ein Schulmädchen hatte mit kindlicher Schrift im Flugzeug angefangen, ein Urlaubstagebuch zu führen, voller Vorfreude und Neugier aufs Schwarze Meer. Fast noch wichtiger ist den Organisatoren des Gedenkens aber die Feststellung, dass die Crew um den erfahrenen Flugkapitän Heinz Pfaff bis etwa eine Minute vor Abriss des Hecks nicht erkennen konnte, welche Gefahr drohte. Sie habe keine Chance gehabt, den Absturz abzuwenden, und keinen Fehler gemacht – im Gegenteil. Weil sie wegen des Ausfalls der Höhensteuerung den Triebwerksschub in der letzten Minute noch einmal erhöhte, seien die großen Flugzeugteile erst auf der freien Fläche hinter dem Wohngebiet aufgeschlagen. So wurden nur einige Häuser durch herabfallende Flugzeugteile leicht beschädigt und der Bahnhof verschont, wo zu diesem Zeitpunkt zwei vollbesetzte Züge standen. Die Steigerung des Triebwerksschubes, die Anwohner als „das laute, schrille, knatternde Aufheulen der Turbinen“ wahrnahmen, hat möglicherweise vielen Menschen am Boden das Leben gerettet.

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15.08.2017
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Achim Lange verstorben

   
29.07.2017
Gestern erhielt ich die Nachricht, dass unser ehemaliger Kollege Achim Lange am 28.07.2017 nach langer schwerer Krankheit verstorben ist.

Wir möchten der Familie, Freunden und Verwandten, auf diesem Wege, unser Herzliches Beileid übermitteln.

Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, den 17.08.2017, um 14.00 Uhr auf dem Waldfriedhof Grünau statt. Rabindranath-Tagore-Straße 18 12527 Berlin

Team Interflug.biz


Walter Britt verstorben

Autor: Horst Materna  
19.07.2017
Walter Britt, Urgestein des Agrarflugs ist am 1. Juni 2017 im 100. Lebensjahr verstorben!

Walter Britt wurde am 5. Dezember 1917 in Prenzlau geboren, wo er auch die achtklassige Volksschule absolvierte. Daran schloss sich die Ausbildung zum Gärtner an.

Mit 14 Jahren begann er die Segelfliegerausbildung in Rhinow/Stölln die er mit der C-Prüfung an der Segelflugschule in Rossitten (heute Rybatschi in Polen) abschloss. 1936 wurde er zur Wehrmacht eingezogen, doch der Dienst bei der Artillerie behagte ihm nicht und es gelang ihm, zur Fliegertruppe versetzt zu werden.
Auf dem Fliegerhorst Schönwalde bei Berlin begann für ihn im Fliegerausbildungsregiment 11 die Ausbildung als Luftbeobachter, in dieser Funktion erfolgte auch die Versetzung zum KG 1 „Hindenburg“ und der Einsatz auf He 111. Bis 1938 in Ostpreußen stationiert, kehrte Britt noch einmal nach Schönwalde zurück, um als Aufklärer weiter gebildet und zum Unteroffizier befördert zu werden.
Nach Einsätzen in Frankreich, u.a. auf Do 17 und Ju 88, und an der Ostfront näherte sich das Ende des Krieges. Nach dem Rückzug bis Görlitz an der Neiße erreichte ihn der Versetzungsbefehl nach Lechfeld, wo eine Aufklärungsgruppe mit Messerschmitt Me 262 aufgestellt wurde.
Schon nach wenigen Einsätzen geriet seine Einheit in amerikanische Gefangenschaft, aus der er im tschechischen Budweis der Roten Armee übergeben wurde. Nach verschiedenen Lagern, u.a. in Taganrog und Rostow am Don, kehrte Walter Britt 1949 abgemagert und krank aus der Gefangenschaft zurück.
Nach Studien in Halle an der Saale und in Potsdam auf dem Gebiet der Pflanzenbiologie arbeitete er bei der Pflanzenschutzbehörde.

Als die DLH in der DDR gegründet wurde, bewarb er sich und wurde beim Wirtschaftsflug als Stellvertreter von Wilhelm Gorzel, der diesen Betriebsteil leitete, eingestellt.
Während seiner langjährigen Tätigkeit gehörte Walter Britt zu denjenigen, die dem Agrarflug der DDR zu seinem international anerkannten unverwechselbaren Profil verhalfen.
Neben seiner praktischen Tätigkeit publizierte er verschiedene grundlegende Arbeiten zu den Fragen des Einsatzes von Luftfahrzeugen in der Landwirtschaft und schuf das Profil des „fliegenden Landwirts“.

Nachdem er 1982 in den Ruhestand ging, engagierte sich Walter Britt mit großer Energie und Enthusiasmus in der Propagierung der Geschichte des Agrarflugs insgesamt und erarbeitete eine umfassende Darstellung der Entwicklung dieses Wirtschaftszweigs insbesondere in der DDR.

Nun ist er von uns gegangen – wir werden seinem Wirken in Ehren gedenken.

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Einladung zum Gedenken und Ehrung

Autor: Jörn Lehweß-Litzmann  
16.07.2017

Einladung zum Gedenken an die Opfer der Flugzeugkatastphe
in Königs Wusterhausen 1972

Wir besonders Betroffene laden anlässlich des 45. Jahrestages des Absturzes einer IL-62 zu zwei Gedenkfeiern ein, bei denen wir die Opfer ehren und unseren individuellen Blumengruß niederlegen wollen:

1. An der Gedenk- und Begräbnisstelle der Opfer der Katastrophe auf dem Waldfriedhof Wildau am Montag, dem 14. August 2017 um 14 Uhr
2. An der kleinen Gedenkstelle der Anwohner an der Absturzstelle in Königs Wusterhausen Kirchsteig 54/55 am Montag, dem 14. August 2017 um 17 Uhr

An diesem Tage jährt sich zum 45. Male der Absturz eines am Flughafen Berlin- Schönefeld beheimateten Flugzeuges im Stadtgebiet von Königs Wusterhausen, bei dem 156 Menschen den Tod fanden. Dieses Ereignis ist bis heute die größte Flugzeugkatastrophe auf deutschem Boden.

Wir unmittelbar Betroffene sind von einigen Augenzeugen, von Beteiligten an der Aufarbeitung der Katastrophe sowie ehemaligen Kollegen der Besatzung gebeten worden, wieder, wie schon am 40. Jahrestag, zu einer zwanglosen Gedenkveranstaltung einzuladen, da viele von uns befürchten, den 50. Jahrestag nicht mehr zu erreichen.

Außerdem haben wir den Eindruck, dass dieses schwerwiegende, historische Ereignis in den betroffenen Städten, den Heimatvereinen, den Luftfahrtunternehmen der Region und politischen Organisationen nicht die gebührende Aufmerksamkeit erlangt hat, wie es sich für eine aufstrebende Luftfahrtregion geziemen würde.

Solche Momente des Gedenkens sollten auch unseren nachfolgenden Generationen Mahnung sein, alles Menschenmögliche zu tun, dass sich solche Katastrophen nicht wiederholen.
Gerade die Menschen von Königs Wusterhausen dürfen sich in Demut erinnern, dass es mit großer Wahrscheinlichkeit dem besonnenen Handeln der Besatzung unter Flugkapitän Heinz Pfaff zu danken ist, dass der unausweichliche Absturz infolge des verheerenden Brandes an Bord auf das freie Gebiet des Wasserwerkes zwischen Dahme und Nottekanal erfolgte und nicht das Stadtgebiet oder den Bahnhof mit zwei vollbesetzten Zügen traf.

Jörn Lehweß-Litzmann
Ersthelfer und Mitglied der technischen Sachverständigenkommission

Wolfgang Ketelhut
Augenzeuge u. Anwohner der Absturzstelle,
Initiator der Gedenkstelle
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Mail an Interflug.biz

   
16.07.2017

Guten Morgen,
ich möchte Euch danken, dass Ihr Euch so viel Mühe gebt, um das Andenken an die Interflug und deren Angestellte zu bewahren.

Wenn ich Eure Seite besuche, mache ich das jedes Mal mit einem lachenden aber auch weinenden Auge. Es ist schön, an meine Zeit als Copilot auf der IL-18 zurück zu denken, aber leider auch tragisch zu sehen, wie viele meiner ehemaligen Kollegen bereits von uns gegangen sind. Es waren nicht nur schöne Zeiten, auch Zeiten der Ungerechtigkeit, die in meinem Fall dazu führten, dass ich in das OZ Verkehrsflug verbannt wurde und erst die deutsche Wiedervereinigung eine Rückkehr ins Cockpit ermöglichte.

Dennoch überwiegen die guten Eindrücke an unsere Fliegerei und ehemalige Kollegen. Noch heute treffe man auf ehemalige Kollegen im Luftfahrt Bundesamt oder Kollegen, mit denen man über Jahre hinweg zusammengearbeitet hat, wie zum Beispiel Helmut Twrdy.

Auf dem Rollfeld werden es aber leider immer weniger. Wenn ich heute in meiner Hawker 4000 in Leipzig lande und ich an der abgestellten DDR-STA vorbeifahre, fragt mich mein portugiesischer Copilot jedes Mal, warum ich dieses Mal schmunzeln muss.
Wie gesagt, ich hatte eine tolle Zeit mit herzlichen Menschen erleben dürfen.

Ich hatte das große Glück, Bestandteil einer tolle Besatzung mit Jürgen Mittag, Andreas Eisenacher und Harry Böhme zu sein.

Danke, dass Ihr die Erinnerungen am Leben haltet.

Mit freundlichen Grüßen

Joerg Werner

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Flugkapitän Fritz Lukas verstorben

Autor: Wolfgang Hakansson  
01.07.2017

Heute Morgen erreichte mich die Nachricht, dass unser ehemaliger Kollege Fritz Lukas am 22.06.2017 im Alter von 76 Jahren verstorben ist.

Ich bin persönlich sehr traurig über diesen Verlust, hatte ich doch mit Fritz auf der TU-134 einige gemeinsame Flüge. Für mich war er immer ein sehr freundlicher, offener und aufgeschlossener Kollege und Kapitän. Er hat mir mit viele Hinweisen und Ratschläge sehr geholfen hat.

Das Team von Interflug.biz möchte hiermit, unser herzliches Beileid und unsere tiefe Trauer gegenüber der gesamten Familie ausdrücken.


INTERFLUG-Treffen 2017

   
13.06.2017
Heute habe ich einen kurzen Brief von Dr. Joachim Grenzdörfer bekommen.
Er hat für uns wieder ein Treffen im Tierpark Berlin am 22.September 2017 organisiert.

Hier der genaue Wortlaut des Briefes mit der Einladung:.

Freundschaftstreffen 2017
am 22.September im Tierpark Friedrichsfelde

Unser diesjähriges Freundschaftstreffen findet wieder in der Cafeteria PATAGONA statt.
Der Eintritt beträgt 9 EURO, unter Nennung des Stichwortes INTERFLUG-Treffen an den Kassen zu entrichten. Er berechtigt zum ganztägigen Aufenthalt im Tierpark und schließt die Fahrt mit der Parkbahn (alle 40 Minuten) ab 9:40 Uhr ab Terrassen Café, das jetzt KAKADU heißt, sowie den Besuch der 13:30 Uhr stattfindenden Vogelflugschau in der Freilichtbühne "Kiekemal Waldbühne".

Der Tierpark öffnet 9, das Restaurant 10 Uhr.
Selbstbedienung und -bezahlung wie bisher. Platzreservierung im Restaurant zwischen den Zylinder-Aquarien; außerdem bietet die Terrasse Platz für alle Teilnehmer.
Angeboten werden der INTERFLUG-Wandkalender 2018, Luftfahrt Literatur und Antiquitäten.
Für die finanzielle Unterstützung der inzwischen erforderlich gewordenen Überholung der IL-62 "Lady Agnes" in Stölln wird geworben.
Gesonderte Einladungen ergehen nicht; deshalb sollten alle Empfänger dieser Information zu deren Verbreitung aktiv beitragen, wofür im Sinne des Treffens ganz herzlich gedankt wird.

Anlässlich des 60.Jahrestages der INTERFLUG soll Anfang September 2018 ein weiteres Treffen stattfinden. Dazu wird bereits jetzt eingeladen.

Es könnte das letzte sein.

Dr. Joachim Grenzdörfer
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Neues Buch auf der Book-Page

   
09.04.2017
Gerd hat mich vor einigen Tagen auf ein Neues Buch, das im letzten Jahr erschienen ist, aufmerksam gemacht. Es führt die deutschen Fluggesellschaften seit 1970 auf. Die Interflug kommt auch in diesem Buch vor. Also für alle Sammler von Fliegerliteratur, und insbesondere über interflug, sollten sich dieses Buch einmal ansehen.
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INTERFLUG IL-62 in Stölln

   
31.03.2017

Am Sonntag dem 26. März erschien dieser Artikel in der BRAVO (Brandenburger Wochenblatt).

Es ist nicht sehr gut gestellt um unsrer "ehemalige" DDR-SEG.
Die Korrosion nagt am gesamten Flugzeug und die Maschine kann nur noch mit einer professionellen Generalüberholung erhalten werden. Soviel wie ich schon gehört habe, sind ehemaliger Mitarbeiter der Flugtechnik in dieses Vorhaben mit eingebunden worden. Denn es ist sehr viel fachwissen gefragt.

Was aber am dringensten fehlt, ist das notwendige Geld (ca. 100000 €) um all dieses bezahlen zu können.
Das Land Brandenburg soll einen großen Teil der Kosten mittels einer Förderung übernehmen. Doch die zuständigen Damen und Herren lassen sich natürlich, wie immer, sehr viel Zeit.

Deshalb hier an dieser Stelle nocheinmal der Aufruf an alle Leser der INTERFLUG.biz dieses gewaltige Vorhaben des Stöllner Otto-Lilienthal-Verein mit einer Geldspende zu unterstützen (siehe dazu auch hier, auf dieser Seite, den Artikel "Die "Lady Agnes" in Stölln braucht immer noch unsere Hilfe"

Wie immer bei uns, wenn Ihr auf das nebenstehende Bild klickt bekommt Ihr eine Vollbildansicht des erwähnten Artikels.

Wolfgang Hakansson

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Axel Gieseler verstorben

   
21.03.2017

Uns erreichte am Sonntag die Nachricht, dass Axel Gieseler bereits am 13.02.2017, zwei Monate nach seinem 82 Geburtstag, verstorben ist.
Er flog für Interflug auf allen unseren Iljuschin Maschinen. Von der kleinsten, der IL-14, bis hin zur größten, der IL-62.
Ich hoffe, dass wir noch einige weitere Informationen bezüglich der Trauerfeier bekommen werden.

Wir möchten hiermit unser herzliches Beileid und unsere tiefe Anteilnahme seiner Frau, Petra Gieseler und der gesamten Familie aussprechen.

Das Team von INTERFLUG.biz

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Die "Lady Agnes" in Stölln braucht immer noch unsere Hilfe

   
16.03.2017
Vor kurzem erhielt ich einen Anruf von Joachim Grenzdörfer, mit der Bitte doch noch einmal auf den Zustand der „Lady Agnes“ hinzuweisen. Also es sieht so aus, dass ganz dringende Sanierungsarbeiten zur Erhaltung des Flugzeuges durchgeführt werden müssen. Um dieses alles bewerkstelligen zu können werden dringend noch einige finanzielle Mittel benötigt.

Damit komme ich gleich direkt zu dem Anliegen.
Falls es Euch möglich ist, eine Spende für den Erhalt der in die Jahre gekommenen „Lady“ zu tätigen, würde das dem Förderverein sehr helfen. Große und auch kleinere Beträge sind Herzlich Willkommen.
Der SEPA-Überweisungsschein kann direkt hier auf unserer Seite ausgedruckt werden bzw. auch bequem über online-banking getätigt werden.

Im Namen des Otto-Lilienthal Verein sagen wir schon einmal Danke dafür.

Joachim Grenzdörfer und Wolfgang Hakansson

Flyer Unterstützung Übersicht
Spende SEPA Bild

Der besseren Lesbarkeit für alle, noch einmal die entsprechende Kontonummer

BIC: GENODEF1RN1

IBAN: DE 2016 0919 9400 0200 2230

Verwendungszweck: HILFE IL-62 LADY AGNES/STÖLLN AIRPORT

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Dieter Schulze verstorben

   
08.03.2017
Ja, das Jahr geht wirklich so weiter.

Unfassbar für mich und für uns alle, hat mich am Freitagnachmittag die nächste traurige Nachricht erreicht.
Unser ehemaliger Kollege Dieter Schulze, Copilot auf der IL-18 und auf dem A-310 ist am 01.03.2017 einen Tag vor seinem 67 Geburtstag verstorben.
Wir versuchen noch den genauen Termin der Trauerfeier, bzw. der Beisetzung heraus zu bekommen.
Wir alle, seine ehemaligen Kollegen, sind tief betroffen über diesen Verlust.

Unser aufrichtiges Beileid und unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und den weiteren Angehörigen.

Die Urnenbeisetzung ist am 07.04.2017 um 09:00 Uhr auf dem Parkfriedhof Marzahn, Wiesenburger Weg 10 in 12681 Berlin.

Das gesamte INTERFLUG.biz Team


Fokker 100 Typerating Paris März 2003

Frühjahrstreffen März 2016
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Lothar Hönsch verstorben

   
02.03.2017

Das Jahr fängt ja ganz schön an, die nächste Traurige Mitteilung. Ich hoffe, dass das nicht so weiter geht.

Unser Ehemaliger Kollege, Bordingenieur Lothar Hönsch ist am 08.02.2017 im Alter von 84 Jahren verstorben. Er war auf der An-24 und der Il-62 zuhause. Viele von Euch haben Ihn noch vor kurzem bei einer Zusammenkunft in den H-Baracken getroffen.

Wir tauern mit der Familie und allen Angehörigen

Das INTERFLUG.biz Team

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Bitte um Mithilfe - Multicar M22 Gepäckförderband

   
25.02.2017

Diese Woche erhielt ich diese Mail:

Hallo, sie betreiben doch die Interflugseite.

Können sie mich in Kontakt mit einem Techniker bringen,der mit diesem Gerät gearbeitet hat. Ich beschäftige mich auch mit der Interflug als Modellbauer.
Es fehlt eben Literatur über Bodendienstfahrzeuge.Würde mich freuen,wenn es Erfolg bringt.

Mfg.Peter Ursin

Vielleicht erkennen sich ja die Kollegen auf dem Bild (eine bessere Ansicht, wie immer, beim Klick auf das Bild),
oder vielleicht gibt es ja noch Kollegen die eventuell entsprechende Unterlagen haben und Peter unterstützen können.

Mit freundlichen Grüßen an alle
Wolfgang Hakansson
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Marianne Kühn Berger verstorben

Fotos: André Skrabania  
18.02.2017
Leider habe ich die traurige Mitteilung zu überbringen, das Marianne Kühn Berger bereits am 29.12.2016 an den Folgen eines schweren Schlaganfalls verstorben ist.
Sie war die Schöpferin oder wie man heute so schön sagt Designerin der INTERFLUG Uniform die im Zeitraum 1981 bis 1984 getragen wurde. Im Zuge der Ausstellungsgestaltung in Stölln habe ich sie im Frühjahr 2012 kennenlernen dürfen. Seit dem verband uns ein freundschaftlicher Kontakt.
Ihren 88. Geburtstag haben wir im März 2015 an Bord der "Lady Agnes" und im Lilienthal Centrum in Stölln gefeiert.

Best Grüße André

Hier einige Bilder von Ihren Arbeiten und vom 85. Geburtstag in Stölln.
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Dieter Paul gesucht

Autor: Wolfgang Hakansson  
02.02.2017
Gestern erhielt ich die E-Mail von Götz, dass er mittlerweile die Kontaktdaten von Dieter Paul bekommen hat. Vielen Dank an alle die uns unterstützt haben
Vor zwei Tagen erreichte uns diese Mail von Götz Filenius, mit der Bitte um Hilfe. Dieser Bitte möchten wir gern nachkommen, in der Hoffnung dass Ihr uns behilflich seien könnt.

Lieber Herr Hakansson,

wir waren vor zwei Jahren beim Interflugtreffen dabei, mit einer kleinen Bilderausstellung meines Vaters Achim Filenius.
Bei den netten Gesprächen mit Kollegen meines Vaters oder zumindest Angehörigen der großen Interfluggemeinde kamen wir auch mit Dieter Paul, dem Kraftfahrer von Dr. Grenzdörfer ins Gespräch.
Er macht Musik die er aufnimmt und auf CDs presst, ist verheiratet mit einer Frau, die aus Ungarn stammt und hatte urige Geschichten aus der Zeit als Kraftfahrer bei der Interflug zu erzählen.

Da meine Frau und ich ja Dokumentarfilmer sind, würden wir ihn gern einmal wiedertreffen. Leider haben wir weder Adresse noch Telefonnummer von ihm.
Können Sie uns helfen Dieter Paul ausfindig zu machen - z.B. indem Sie unser Ersuchen auf der Interflugseite veröffentlichen ?

Mit allerbesten Grüßen

Katrin und Götz Filenius

www.seagull-film.de

Falls jemand helfen kann, dann bitte eine eMail an uns, bzw. direkt an Götz Filenius und folgender Mailadresse: seagullfilm@gmx.de
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Karl-Heinz Roß verstorben

   
25.01.2017

Heute erreicht uns die Nachricht, das vor zwei Tagen, am 23.01.2017, unser ehemaliger Kollege Karl-Heinz Roß verstorben ist.

Unter seiner Leitung als Kaptän habe ich meine ersten Flüge als Navigator in Ausbildung auf der IL-18 absolviert. Wir alle haben Ihn als Kollege sehr geschätzt und nun trauern wir gemeinsam mit der Familie und allen Angehörigen.

Das INTERFLUG.biz Team


Neue Rubrik Ausbildung / Überprüfung eingefügt

Autor: Wolfgang Hakansson  
12.01.2017

Ich habe einmal alle meine alten Interflug Dokumente durchgesehen und auch schon teilweise gescannt. Dabei ist mir die Idee gekommen einige davon zur Verfügung auf unseren Seiten zu stellen.

Begonnen habe ich erst einmal mit Dokumenten zur Ausbildung als Navigator auf der TU-134 und später dann als 2. Flugzeugführer auf der TU-134.
Auch habe ich noch etliche Dokumente zur Umschulung als Copilot auf dem Airbus A-310. Diese werden dann auch noch später folgen.

Zu finden sind alle „Neuzugänge“ unter dem Link zum Flugbetrieb und dann auf den jeweiligen Flugzeugtyp und dann die Seite der Flugstaffel.
Hoffentlich klingt das nicht zu kompliziert. Einfacher geht es mit diesem Link TU-134 Staffel


Ernst Raschke verstorben

   
12.01.2017

Wie wir kürzlich erfahren haben, ist unser ehemaliger Bordmechaniker auf der IL-14, Ernst Raschke
am 28. Dezember 2016 vertorben.

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt der Familie von Ernst.

Wir trauern mit Euch.
Das INTERFLUG.biz Team