Die alte INTERFLUG im www
Historische Betrachtungen zur einstigen DDR-Fluggesellschaft INTERFLUG

last updated:
06.06.2017

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Revision 3.0
TU-134 Flugbetriebsdokumentation

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06.06.2017
Titel: Flugzeughandbuch TU-134 (FZH TU-134 A)
Format: A4, pdf, 2-Loch-Binder
Anzahl der Seiten: 366
Erscheinungsjahr: September 1978
Autor: OKB Tupolev, deutsche Eigenerarbeitung durch Interflug Flugbetrieb Verkehrsflug (Dipl.-Ing Klaus Petzold)
Herausgeber: INTERLFUG - Technische Dokumentationsstelle
Besitzer des Dokuments: Sammlung Gerd Ritter
gescannt und bearbeitet durch: Wolfgang Hakansson

Aircraft Manual TU-134

Titel: Airliner TU 134 / TU 134 A - Aircraft Manual
Format: A4, Zweilochheftung , Einzelseiten
Anzahl der Seiten: 69
Erscheinungsjahr: Juni 1978
Autor: BT FT VF INTERFLUG, Leitung: Gerhard Krüger
Herausgeber: INTERFLUG Technische Dokumentationsstelle
Besitzer des Dokuments: Sammlung Gerd Ritter
gescannt und bearbeitet durch: Gerd Ritter

 

Dieses Handbuch erschien erst 1978 und ist eine Eigenerarbeitung des Betriebsteils Flugtechnik des Verkehrsfluges der INTERFLUG unter Leitung von Gerhard Krüger auf der Grundlage der russischen Originaldokumentation.
Dieses Manual war nur für den Dienstgebrauch für die IF-Mitarbeiter oder das Vertragspersonal der technischen Bodenabfertigung auf ausländischen Flughäfen gedacht und ist darum in Deutsch und Englisch abgefasst. Anhand dieser Beschreibungen der wichtigsten Services wurde das Personal eingewiesen und konnte im Zweifelsfall hier nachschlagen. Aus dem Inhaltsverzeichnis auf der dritten Seite kann man sofort erkennen, um welche Aufgaben es sich dabei ggf. handeln könnte. Das beginnt oft ja mit dem einfachen Öffnen der Türen und endet auch manchmal bei anspruchsvollen Aufgaben wie dem Radwechsel. Aber auch das fachgerechte Anbringen der Schleppstange ist wichtig, da es sonst leicht zu Beschädigungen des Flugzeuges kommen könnte. Bedenken muss man hierbei natürlich, dass 1978 bei Weitem noch keine digitalen Fotokameras und andere moderne Mittel zur Verfügung standen. Auch Druck und Papier waren von der Qualität her nicht mit heutigen Möglichleiten zu vergleichen. Dennoch könnte die eine oder andere Information den Liebhaber erfreuen, sei es auch nur für den Modellbau. Ausländische Interessenten haben hier Glück, dieses Manual auch in Englisch vorzufinden.

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Titel: Betriebsdatenhandbuch TU-134(A) (BDH TU-134A)
Format: A4, 4-Loch-Binder, vorliegend als pdf
Anzahl der Seiten: 183
Erscheinungsjahr: 1976 (hier: Stand bis zur 28. Änderung August 1985)
Autor: INTERFLUG Flugbetrieb Verkehrsflug (Capt. Dipl.-Ing Klaus Petzold)
Herausgeber: INTERLFUG - Technische Dokumentationsstelle
Besitzer des Dokuments: Sammlung Gerd Ritter
gescannt und bearbeitet durch: Gerd Ritter / Klaus Petzold

 

Das BDH-134A war nicht Bestandteil der persönlichen Dokumentation eines jeden Piloten, sondern war an bestimmten Stellen und Abteilungen deponiert. So befand sich in jeder TU-134 eine fest installierte, abschließbare Blechbox in der verschiedene Manuals, Formulare und Check-Listen deponiert waren. In dieser Box befand sich auch das BDH-134A.
Das vorliegende Exemplar ist leicht unvollständig und stammt aus meiner Zeit als Fluginspekteur bei der SLI. Es fehlt z.B. das Deckblatt mit den redaktionellen Angaben, ebenso wie die Revisionsliste. Für den geneigten Leser und Hobbyisten sicherlich kein Problem. Echte Angaben sind ja dennoch reichlich vorhanden.
Auf Seite 2.2.1 findet man zunächst die Ausgangsdaten aller 1985 in der DDR betriebenen TU-134. Das waren damals 4 TU-134N, 2 TU-134AN und 28 TU-134A, inklusive der Salon-Maschinen der Regierungsstaffel (TG-44) und der zwei Flugzeuge des MfS. Es folgen dann Angaben zu Begrenzungen hinsichtlich der Beladung, sowie unter 2.2.3 eine Tabelle für die Geschwindigkeiten der größten Reichweite. Ab Seite 3.1 folgen dann die Betankungstabellen zur Richtwertbetankung bis zum Punkt 3.2 Seite 17. Das könnte sogar vollständig sein, da diese Seiten bei größeren Revisionen meist vollständig neu editiert wurden.
Die ab Punkt 3.3. folgenden Tabellen zu den INTERFLUG Ausweichflugplätzen sind leider nicht vollständig. Dennoch geben die 6 vorhandenen Seiten einen ausreichenden exemplarischen Einblick. Weiter geht es dann mit Punkt 4.1 der Startmassenbestimmung. Die Seiten 1-3 geben eine Einführung in den Gebrauch, Seite 4 den Beginn einer Flughafenliste der enthaltenen Tabellen, die leider auch unvollständig ist. Punkt 4.3. beginnt dann mit den Tabellen, welche lückenlos bis Zürich durchnummeriert vollständig erscheinen, bis dann mit Seite 140 und ANDRAVIDA Zweifel aufkommen. Wahrscheinlich wurde aber Andravida nur nach Redaktionsschluss nachgeschoben, also eine Ausnahme und wirklich das Ende der Tabellen. Das vorliegende Exemplar endet hier. Ob es weitere Seiten gegeben hat, kann ich heute nach über 30 Jahren, trotz meiner 12 Jahre TU-134 nicht mehr sagen. Das BDH dürfte dennoch auch so genügend Material für die Luftfahrt-Enthusiasten enthalten, um die TU-134 auch leistungsmäßig detaillierter einschätzen zu können.

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Passagierflugzeug TU-134 A - Wartungshandbuch

Titel: TU-134 A Elektro und Beleuchtung - Wartungshandbuch
Format: A4, Zweilochheftung , Einzelseiten
Anzahl der Seiten: 178
Erscheinungsjahr: August 1973 (gültig ab 01.09.1974)
Autor: NVA Transskript aus dem Russischen, Herbert Heilscher
Herausgeber: INTERFLUG Technische Dokumentationsstelle
Besitzer des Dokuments: Sammlung Gerd Ritter
gescannt und bearbeitet durch: Gerd Ritter

 

Dieses Wartungshandbuch entstand beim TG-44 der NVA im August 1973 als eine bearbeitete Übersetzung aus dem Russischen unter fachlicher Bearbeitung von Herbert Heilscher.

Der Orginaltitel war das das russische Wartungshandbuch VI, Teil 1:
ТУ-134 А, ИНСТРУКЦИЯ ПО ЭКСПЛУАТИИ, КНИГА VI, ЧАСТЬ I, ЭЛЕКТРООБРУДОВАНИЕ

Es wurde für die INTERFLUG aber erst zum 01.September 1974 verbindlich in Kraft gesetzt.

Bedenken muss man hierbei natürlich, dass 1978 noch keine digitalen Fotokameras und andere moderne Mittel zur Verfügung standen. Das Bild der TU-134 auf der Seite 2 habe ich erst heute nachträglich reinkopiert. Auch Druck und Papier waren von der Qualität her nicht mit heutigen Möglichkeiten zu vergleichen. Probleme gab es beim Scannen natürlich mit den großen ausklappbaren Seiten, welche ich in einem Fall auf vier Seiten „zerstückeln“ musste. Ich habe das aber immer überlappend getan, sodass sich die Seiten mit den Schaltplänen nach dem Druck übereinander klebend vollständig rekonstruieren lassen müssten. Flugzeugelektriker und Fahrzeugelektriker könnte das Handbuch prinzipiell interessieren, für alle anderen ist es eben eine zusätzliche Information zur guten alten TU-134, dem Arbeitspferd vieler Airlines des RGW. Ich kann aus eigener Erfahrung (12 Jahre) sagen, dass das Elektrosystem der TU-134 stabil und ohne größere Ausfälle gut funktioniert hat. Für die Bedienung der Elektroschalttafel war im Flugeinsatz bei INTERFLUG der Navigator verantwortlich. Natürlich war auch mal eine Lampe zu wechseln, denn langlebige LEDs kamen noch nicht zum Einsatz. Es gab dafür sogar Reservekästchen mit Lampen an Bord, sodass die Crew ggf. tätig werden konnte. Der geneigte Leser sollte den Unterschied zwischen Lampe und Leuchte kennen. Leuchten konnte nur die Technik wechseln.

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